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Lushs „Bristle Innovation Lab“: Entwickelt neue nachhaltige Materialien für zukünftige Bürstenlinien

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  • 2026-01-23 01:30:52

Das Bristle Innovation Lab von Lush ist Vorreiter bei nachhaltigen Materialien für Make-up-Pinsel der nächsten Generation

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit in der Schönheitsbranche nicht mehr verhandelbar ist, hat Lush, die bahnbrechende Kosmetikmarke, mit der Einführung ihres „Bristle Innovation Lab“ einen mutigen Schritt nach vorne gemacht. Dieses engagierte Forschungszentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zukunft von Make-up-Pinseln durch die Entwicklung modernster nachhaltiger Materialien neu zu gestalten und damit einen Paradigmenwechsel weg von traditionellen, umweltbelastenden Optionen wie reinem Nylon zu signalisieren.

Die Beauty-Branche beschäftigt sich seit langem mit dem ökologischen Fußabdruck von Kosmetikwerkzeugen, insbesondere von Pinselborsten. Herkömmliche synthetische Fasern, die aus erdölbasierten Kunststoffen gewonnen werden, können Jahrhunderte brauchen, um sich zu zersetzen, was zu Mülldeponien und Mikroplastikverschmutzung beiträgt. Das Bristle Innovation Lab von Lush möchte diesen Kreislauf durchbrechen, indem es Materialien priorisiert, die mit den Kernwerten der Marke, ethischer Beschaffung und Kreislaufwirtschaft, übereinstimmen.

Lush’s

Im Mittelpunkt der Arbeit des Labors steht der Fokus auf zwei wichtige Kategorien nachhaltiger Materialien: pflanzliche Fasern und recycelte Verbundwerkstoffe. Frühe Prototypen zeigen vielversprechende Ergebnisse mit aus Bambus gewonnener Zellulose, einem nachwachsenden Rohstoff, der überraschende Weichheit und Haltbarkeit bietet – Eigenschaften, die früher nur synthetischen Alternativen vorbehalten waren. „Bambuszellulose wird einem speziellen Behandlungsprozess unterzogen, um seine Elastizität zu erhöhen, sodass es für alles geeignet ist, von Puderpinseln bis hin zu Präzisionslinern“, erklärt Dr. Elena Marquez, leitende Materialwissenschaftlerin im Labor. „Wir haben auch mit Polymeren auf Maisstärkebasis experimentiert, die auf natürliche Weise biologisch abbaubar sind, ohne dass die Leistung beeinträchtigt wird.“

Recycelte Materialien sind ein weiterer Eckpfeiler der Forschung des Labors. Durch die Wiederverwendung von Post-Consumer-Kunststoffabfällen – wie weggeworfenen Wasserflaschen und Kosmetikverpackungen – erforscht Lush Möglichkeiten zur Herstellung hochwertiger Borstenfilamente. „Die Herausforderung besteht nicht nur darin, Kunststoff zu recyceln, sondern ihn in ein Material umzuwandeln, das den strengen Standards professioneller Maskenbildner entspricht“, bemerkt Marquez. Erste Tests zeigen, dass recycelte Polyestermischungen, wenn sie mit einer proprietären Beschichtung behandelt werden, eine vergleichbare Aufnahme- und Mischbarkeit wie neues Nylon aufweisen, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass Abfälle nicht auf Mülldeponien landen.

Über die Materialentwicklung hinaus arbeitet das Labor mit Umweltorganisationen zusammen, um die Auswirkungen seiner Innovationen auf den gesamten Lebenszyklus zu messen. Lebenszyklusanalysen (LCAs) zeigen, dass frühe Iterationen von Bürsten auf pflanzlicher Basis die Kohlenstoffemissionen im Vergleich zu herkömmlichen synthetischen Bürsten um bis zu 40 % reduzieren, während Bürsten aus recycelten Verbundwerkstoffen die Abhängigkeit von neuen Ressourcen um 65 % verringern. Diese Kennzahlen sind von entscheidender Bedeutung, da Verbraucher zunehmend Transparenz über die Umweltkosten ihrer Einkäufe fordern.

Die Auswirkungen des Lush-Labors gehen weit über die eigenen Produktlinien hinaus. Durch den offenen Austausch von Forschungsergebnissen – einschließlich Herausforderungen wie der Skalierung der pflanzlichen Faserproduktion und der Verbesserung der Konsistenz recycelter Materialien – schafft die Marke einen Präzedenzfall für branchenweite Zusammenarbeit. „Nachhaltigkeit sollte kein Wettbewerbsvorteil sein, sondern die Grundlage“, sagt James Chen, Chief Sustainability Officer von Lush. „Unser Ziel ist es, diese Materialien sowohl kleinen Marken als auch Branchenriesen zugänglich zu machen und so die Abkehr von plastiklastigen Beauty-Tools zu beschleunigen.“

Während sich das Labor auf die Kommerzialisierung zubewegt, die in den nächsten 18 bis 24 Monaten erwartet wird, war das erste Feedback von Make-up-Künstlern und umweltbewussten Verbrauchern überwältigend positiv. „Der Puderpinsel auf Bambusbasis fühlt sich genauso weich an wie mein synthetischer Pinsel, aber ich liebe die Gewissheit, dass er nicht für immer auf der Mülldeponie liegen bleibt“, sagt die professionelle Make-up-Artistin Mia Rodriguez.

Das Bristle Innovation Lab von Lush entwickelt nicht nur Pinsel – es definiert neu, was es bedeutet, dass Schönheitswerkzeuge sowohl leistungsstark als auch umweltfreundlich sind. In einem Markt, in dem Greenwashing weit verbreitet ist, sticht diese Initiative als konkretes Bekenntnis zu zielgerichteter Innovation hervor. Für die Beauty-Branche ist es ein klares Signal: Die Zukunft der Make-up-Pinsel ist nachhaltig und sie beginnt hier.

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